Die Technologie bietet unzählige Möglichkeiten in die Finanzmärkte zu investieren, aber für Trader gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: manueller oder automatisierter Handel. Das ist ein bisschen so, als würde man die uralte Konfrontation zwischen Mensch und Maschine neu aufrollen, zwischen der Intelligenz und Anpassungsfähigkeit des Homo sapiens auf der einen Seite und der Unerbittlichkeit und enormen Verarbeitungskapazität der digitalen Werkzeuge auf der anderen.

Wenn der automatisierte Handel in der Tat fast so etwas wie eine automatische Sparverwaltung ist, dann ist der manuelle Handel im Grunde das, was man gemeinhin unter Online-Trading versteht, d.h. die Anwendung operativer Finanzstrategien und -taktiken auf der Grundlage von Analysen, Wahrnehmungen und persönlichen Erfahrungen des Traders Gehen Sie nicht davon aus, dass einer der beiden Ansätze besser ist als der andere.

Mensch gegen Maschine

Wie uns die Florian Steiner Erfahrungen zeigen basiert das manuelle Trading in der Regel auf die Kenntnisse, welche auf dem Gebiet erworben wurden, beginnend mit dem genauen Studium der technischen Analyse (mit besonderem Bezug auf Indikatoren) und der Funktionsmechanismen der Märkte und Finanzinstrumente, über mehrere Marktphasen (und daher mit sich ständig ändernden adaptiven Strategien), um zu dem zu gelangen, was langjährige Trader „Marktsensibilität“ nennen.

Diese Art der Herangehensweise an die Märkte hat ein Element, das sowohl eine Stärke als auch eine extreme Schwäche ist: die menschliche Psychologie. Das automatisierte Handel-System kann mit der Zuversicht angewendet werden, dass die eingegebenen Bedingungen ohne Zögern so ausgeführt werden, wie sie entworfen wurden. Das wiederum ist eine Stärke (keine menschlichen Stimmungsschwankungen), aber es ist auch seine Schwäche, aufgrund der Unfähigkeit des Handel-Systems, sich an Marktphasen anzupassen. Automatisierte Systeme müssen daher immer sorgfältig überwacht und ständig gewartet werden.